Gerade von einem Teamkollegen “aufgefordert” worde mich zum Bergwerk-Rennen in Sondershausen anzumelden. Ob man wirklich Rennen in 1000m Tiefe durchführen sollte? Ich kann doch schon Tunnel nicht leiden wenn ich beim reinfahren das Ende nicht sehen kann. Zumindest scheint es eine relativ kurze Geschichte zu sein 8 Runden a 5,2 km wofür die Anfahrt aber wiederum ein wenig heftig ist…
Am Samstag startete für uns das letzte Rennen 2009. Eigentlich hatte ich mich zwar noch für den Langenbergmarathon angemeldet, diesen aber aus gutem Grund gecancelt - mehr dazu später.
Um 5 uhr klingelte der Wecker, was für eine blöde Idee. Um 6 wollte ich Tim einsammeln, um 6:30 Jenni damit wir gegen 9:00 in Barntrup sind. Als wir schließlich um 8:39 ankamen waren wir wahrscheinlich die ersten, bevor dann schlag auf Schlag die anderen Teams eintrudelten. Wir schlugen unser riesiges Lager bestehend aus immerhin einem Feldbett direkt neben dem MTBvd Team von Mareike, Christian und Patrick auf, welche in der gleichen Kategorie (3er mixed) Starten sollten. Tim und ich sind dann noch mal kurz die Strecke abgefahren um rauszufinden was auf uns zukommt und ich war sofort begeistert. Nach einer schicken langen Auffahrt, mit kurzer Wald-Einlage, folgte eine kurze Ebene bevor es einen recht rutschigen Wiesen/Matsch Trail hinunter ging. Dann noch mal richtig Speed aufnehmen um die letzten 750 m über die BMX/MTB Strecke des Kinderdorfes zu flitzen.
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Trotz starker bedenken und wenig Training seit Todtnauberg, ging es am Freitagabend in die Vulkaneifel und nach eine eher unangenehmen von wirren träumen geplagter Nacht auf nach Daun zur Startaufstellubng des Vulkanbike Marathons. ( unter anderem hatte ich geträumt den Start verpasst zu haben und bin stundenlang hinter dem Feld hergehechelt ) Ich hatte mich im Vorfeld für die 60km lange Halbmarathon Strecke mit ca 1300 hm entschieden und durfte dank Jahrgang 77 in der Klasse Senioren 1 starten, was für eine Schmarch.
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wie schon geschrieben ging es am Samstag in Todtnauberg gemeinsam mit Jenni als 2er mix an den Start, eine genaue Vorstellung von dem was uns dort erwarten würde hatten wir nicht. Im Grunde klingen 12 Stunden im 2er ja auch nich wesentlich schlimmer als 24 stunden im 4er Team.
Als wir Freitag anreisten waren wir zunächst von der schlichtheit der Organisation überrascht, am im Vorfeld angepriesendem Camp nahe dem Schwimmbad, standen 2 einsame Wohnwagen, die aber auch fast so aussahen als wären sie einfach im Vorjahr vergessen worden, womit sie uns zwar immer noch lieber gewesen wären als unsere gammeligen Zelte, uns aber zunächst dazu brachten erst einmal irgendeinen Ansprechpartner zu finden. Womit wir schließlich beim Start / Ziel erfogreich waren… Kurze Aussage, wo wir uns hinstellen ist eigentlich egal solange wir nicht in irgendeinen Vorgarten gehen. Also direkt an die Strecke zu ein paar anderen Wohnwagen die wir mittlerweile entdeckt hatten gesellt.
Samstag morgen pünktlich um 8 viel dann der Startschuss und ich durfte auch gleich die erste Runde drehen. Da die 14km lange Runde mit 330 Höhenmeter für Stadtmenschen wie uns schon recht anstrengend war hatten wir uns im vorfeld auf eine 1er Strategie geeinigt und wechselten jede Runde was letztendlich dann ca alle 45 Minuten bedeute… in den 45 Minuten blieb natürlich nicht viel Zeit zum verschnaufen und ich war froh als ich nach der ersten hälfte des Rennens einmal die Gelegenheit hatte die Massage Räume aufzusuchen in dem jeder Fahrer bis zu 2 kostenlose und hervorragende Massagen bekommen konnte…
Die Strecke selbst war, obwohl sie auf einigen Bildern die ich aus den Vorjahren finden konnte heftiger aussah, für mich recht easy… nach einem endlosen Anstieg kommt nach 5,5 km ein winziger Trail bei Kilometer 7 geht kurz aber eine Weide und kurz danach eine holprige Wiese herunter dann wieder viel Asphalt und Schotter, irgendwann nach km 9 durch den kleinen Bach und nach Kilometer 11 den Wurzeltrail runter, welcher allerdings sehr bescheiden zu fahren war da er keine optimale Fahrspur zulies wodurch viele den Nebenweg übers Feld nahmen.. irgendwann noch ein winzige Treppe die man allerdings mit dem Fully kaum gespürt hat… Die Zieleinfahrt hatte noch mal eine recht ordentliche Steigung welche Dank Asphalt uns guten Wetter jedoch auch gut zu fahren war, allgemein wäre die ganze Strecke bei Nasser Witterung wohl weitaus komplexer geworden
Auch wenn ich persönlich von meinen Rundenzeiten eher entäuscht war bin ich doch am Ende glücklich durchs Ziel gefahren und Spiele schon mit dem Gedanken Todtnau im nächsten Jahr wieder zu beduchen.
Das Rennen in Todnauberg war letztendlich eine kleine aber feine Veranstaltung die wir sicher gerne wieder aufsuchen werden. Mich verwundert jedoch sehr das, dass mitlerweile 12 Jahre alte Rennen nicht mehr leute für sich begeistern kann, denn während in Duisburg im eigentlich pisselichen landschaftspark die plätze nach minuten vergeben sind hätten in Todtnau noch locker 300 teams auf die Strecke gepasst..
am Wochenende gehts mit Jenni im 2er mixed zum 12 Stunden Rennen in Todtnauberg. Ich bin sehr gespannt auf die mir noch unbekannte Runde und kann aktuell noch gar nicht einschätzen was dabei herrauskommen wird. Das Rennen geht um einen 14 km langen Rundkurs mit 330 hm ist damit doppelt so lang wie die Runde im Landschaftspark und hat dabei mehr als 3mal soviele Höhenmeter. Ich zweifel daher daran das die Strecke so gemütlich ist wie sie auf der Seite des Veranstalters aussieht.. Bericht folgt dann hoffentlich am Sonntag
PS.: eine MTBvD Trikot hab ich immer noch nicht darum wird wie sonst auch ausnahmelos in metagrün gefahren ![]()
Ich wurde von Michael Seelbach gebeten auf den Folgenden Fragebogen hinzuweisen, kurz geht es um eine Bedarfsumfrage für die erstellung eines Marathon Portals. Wer der FRagebogen ausfüllt hat zudem die großartige Change für die 12h WM in Fischbachau einen 2er oder 1er Startplatz zu ergattern - das dumme daran ist das diese schon am 1.8 stattfindet
na gut das ich gerade fürs 24h rennen eine Woche später trainiere…
aktuell steht meine Teilnahme am Ruhrbioke Marathon am kommenden Samstag stark auf der Kippe. Ein gripaler Infekt versucht sich unverschämter Weise in meinem Körper breit zu machen und mir das Wochenende zu vermiesen. Ich werde mich heute etwas zurücknehmen und hoffen das der Spuk morgen vorbei ist, ansonsten wünsche ich Jenni und Tim und natürlich auch allen anderen Startern viel Erfolg beim Rennen.
Rocky Mountain MTB Marathon & Milka Wheels of Speed
Seit gestern Abend zurück vom Bike Festival in Willingen und dem damit verbundenen Rocky Mounain Marathon. Da der Start aus mir unerklärlichen Gründen bereits auf 7:30 gesetzt sind wir bereits am Freitag angereist und haben im Hotel übernachtet (was wahrscheinlich auch der Grund für den frühen start war)… Um 6:00 aufstehen Frühstücken um 7:15 in den Startblock gestellt… Mein Ziel unter 3 Stunden die Kurzstrecke zu schaffen habe ich leider um 19Minuten verfehlt, bin aber dennoch zufrieden… nach meinen üblichen Startschwierigkeiten lief es ganz gut dennoch hatte ich diesmal keine Lust auf eine längere Runde
Das Festival selbst war auch ziemlich Cool, die Expo riesig der einzige Radhersteller der mir spontan als Abwesent einfällt ist Poison, die ich aber eigentlich auch nur als Sponsor vom MTBvD kenne, bauen die eigentlich selbst? oder schrauben die nur bikes zusammen? SRAM hab ich glaube ich auch nicht gesehen, was schade ist denn seit ich mein X.0 Schaltwerkhabe kann ich mir Shimano dahinten gar nicht mehr vorstellen… Die unzähligen Angebote von Testbikes sind sicherlich für jeden ein Argument nach Willingen zu kommen der gerade auf der Suche nach einem neuen gefährt ist.
Dirt bikes habe ich leider nur über den Asphalt rollen sehen da ich irgendwie alle Wettkämpfe in dem Bereich verpasst habe, dafür habe ich einige Photos beim Downhill schießen können, weiter unten findet ihr davon eine kleine Auswahl… die Jungs und auch Mädels waren mal wieder echt beeindruckend, insbesondere wenn ich das mit dem sehr zögerlichen Abfahrtsverhalten beim Marahon vergleiche
- ich brauche unbedingt auch mein ein schöne Rad mit ein wenig mehr Federweg, die 80mm machen halt doch nicht immer glücklich

Seit ich aus Hong Kong zurück bin habe ich zwar noch nichts gepostet war jedoch recht fleissig auf dem Bike, insgesamt fast 400km in 13 Tagen - zuletzt sind wir gestern den CTF Essen Steele mit 66km und 1350 hm noch einmal abgefahren wobei wir allerdings auch mächtig nass wurden.
neue Schuhe
Da meine alten Radschuhe den Rückflug nicht überlebt haben (Schnalle abgerissen) ging es Samstag mal wieder nach Bocholt um bei Rose einen Ersatz zu finden. Entschieden habe ich mich für die Mavic Chasm- ein Bericht dazu folgt in den nächsten Wochen Möglichkeiten für ausgibe Tests wird es dabei zugenüge geben…
Rennen
um mich nach meiner Rückkehr zu motivieren und da ich fürchte das ich das 24h Rennen im 8ter Team eventuell nicht ernst genug nehme um wirklich zu trainieren habe ich mich gleich mal für 2 Marathon Rennen angemeldet. Ums nicht gleich zu übertreiben fang ich dabei zunächst mit Kurzstrecken an und suche aktuell noch ein Rennen im Juli sowie 1 oder 2 ab Ende August welche nicht bereits ausgebucht sind…
Angemeldet bin ich somit aktuell für:
- Rocky Mountain Bike Marathon in Willingen am 13.6
- Ruhrbike Marathon in Wetter am 27.6
- 24h von Duisburg am 8 und 9 August
nach einiger Überlegung hab ich mich nun auch vor 2 Wochen im MTBvD und dem MTBvD Racing angemeldet… meh Infos folgen
laut offizieller webseite waren die 400 online verfügbaren Startplätze innerhalb von 10 Minuten ausgebucht. Anmelden wollten sich wohl 2 bis 3 mal soviele Teams. Die Restlichen Startplätze werden unter allen Briefanmeldungen verlost. Es scheint als gäbe es durchaus einen Markt für weitere Etappenrennen dieses Formates. Auf der Startliste der Transgermany stehen bisher allerdings nur knapp 60 angemeldete Teams…
Im Anschluss an die Transgermany habe ich mal geschaut welche Etappen Rennen es eigentlich sonst noch so auf diesem Planeten gibt und an welchen MTB-Rennen man den irgendwann einmal teilgenommen haben muss. Aus der Recherche entstand die folgende Top 5 List der wohl härtesten Mountainbike Rennen der Welt.
1. Crocodile Trophy (Australien 10Tage, 1200km und 11855hm bei Ø28 Grad)
2. Cape Epic (Südafrika 9Tage, 950km und 18000hm )
3. Transalp (Deutschland, Östereich und Italien 8Tage, 665km und 21619hm)
4. Transgermany (Deutschland 7Tage, 665km und 15300hm)
5. Trans Rockies (Kanada 7Tage, 553km und 9788hm)
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