08. Jun

Nach 7 Etappen 665km und mehr als 15.000 Höhenmetern haben wir es tatsächlich geschafft und die Transgermany 2008 bezwungen. Da wir leider nicht den Luxus eines Begleitfahrzeuges hatten und ich schlecht mein Notebook zusammen mit meinen schmutzigen Trikots auf den Transporter schmeißen konnte hier nun der Gesamtbericht:
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26. Mai

zugegeben so langsam werde ich nervös. Klar ich hab mir nicht vorgenommen das Rennen oder auch nur eine einzelne Etappe zu gewinnen. Wir wollen einfach nur das tägliche soll erfüllen und zeitig und heile in den jeweiligen Etappenorten ankommen. Doch sind wir wirklich gut genug vorbereitet? Wie kann man das schon wissen vor seinem ersten großen Etappenrennen, sicherlich haben wir im Training auch etliche Kilometer zurückgelegt und verzweifelt alle Höhenmeter zusammen gesucht die man im Ruhrgebiet so finden kann, sind zu dem in die Eifel oder den Schwarzwald gefahren um noch ein wenig besser trainieren zu können aber was hat das letztendlich mit der Realität zu tun welche wir nächste Woche jeden Tag auf neue erleben dürfen? Ich bin jedenfalls schon jetzt auf einige schmerzliche Erfahrungen vorbereitet und weiß das uns einige Etappen wie die Hölle vorkommen werden, aber letztendlich ist das ja auch irgendwie genau der Grund aus dem wir uns angemeldet haben, um hoffentlich irgendwann über die Ziellinie in Seiffen zu rollen und auf einen Schlag die ganzen Strapazen zu vergessen und gegen pure Freude über das erreichte auszutauschen… also drückt uns die Daumen, wir sind wahrscheinlich die in der letzten Reihe ;)

01. Mai

und hält es nicht einmal für nötig die Teilnehmer des Rennens darüber aktiv zu informieren. Zwar wurde vor etlichen Wochen einmal angekündigt das es Probleme mit genehmigungen gibt aber nach entscheidung zur Neuen Route wurde nicht einmal ein Newsletter versand.

Aufgrund von Problemen bei der verkehrsrechtlichen Genehmigung im Zusammenhang mit dem Durchqueren der Rheinebene haben sich die Veranstalter Delius Klasing und PLAN B gemeinsam mit den Etappenorten und Regionen entschlossen, kurzfristig die Route nach Osten zu verlagern.

Klingt zu nächst schlicht die Änderungen sind jedoch gravierend. So beginnt die Tour nun einen Tag später und startet statt in St. Wendel nun am ursprünglich 3ten Etappen Ort Erbach im Odenwald. Im Gegenzug zu den beiden ersten Etappen wird hinten eine Etappe angehangen und das Rennen Endet nun ,statt in Oberwiesenthal, in Seiffen. Folglich verliert das Rennen eine Etappe und insgesamt 147km Wegstrecke.