Bäääm, gerade ist mein Hinterrad geplatzt, zum dritten Mal an nur einem Tag. Doch wo ich sonst schreien und fluchen würde bleibe ich heute völlig gelassen. Die Freude über die unglaublichen Trails ist einfach zu groß, als dass ich sie mir von so einem blöden Gummischlauch vermiesen lassen würde.
Andreas von trailsandbikes.net kämpft sich nach oben.
4 Tage biken im Engadin, genauer im Skigebiet “Corviglia” gleich bei St. Moritz und Celerina. Aus dem Tal geht es bei 1700m wahlweise mit der Bahn oder mit dem Rad auf bis zu 2700m. Auf unserer ersten Tour fiel die Wahl hierbei auf die Bahn, doch für die perfekte Abfahrt heißt es auch hier noch einmal 200hm mit dem Rad zu meistern. Eigentlich ein Leichtes, doch beim ersten Anstieg beißt die dünne Luft in der Lunge. Oben angekommen kommt man nicht umher sich einige Minuten für den grandiosen Ausblick über die Schweizer Alpen zu nehmen bevor es rasant in die erste Abfahrt geht. Abfahrten die für einen Stadtmenschen wie mich gerade zu überwältigend sind. Ich werfe mein bisheriges Verständnis von Singletrails über Bord. Eifel? Sauerland? Vogtland oder Erzgebierge? Die Trails im Engadin sind eine für mich völlig neue Liga. So kommt es vor, dass ich das ein oder andere Mal absteige, weil ich mir die verblockte Spitzkehre nicht zutraue oder auch mit dem geliehenden Scott Genius 40 noch nicht 100% vertraut bin. Dennoch fahre ich Abschnitte, welche ich mir noch einige Tage zuvor nicht einmal vorstellen konnte. Abschnitte welche man manchmal in Bike-Zeitschriften sieht und sich nur denkt “Entweder Pro oder einfach nur irre”. Doch nicht nur unsere beiden Pro’s Robin und Fabi von x-aces.com, auch Andreas (trailsandbikes.net), Hans (bikelog.de), Phil (phil.veloblog.ch), Christian (chregu.veloblog.ch) sowie unsere Gastgeber Michi und Alex sowie natürlich unsere Guides Sarah, Alex und Nicoli schlagen sich auf den Trails hervorragend.
Hans von bikelog.de
Aussicht ins Tal von Engadin / Celerina
Testberichte der Bikes, genaue Beschreibungen der Trails, Informationen zum Gebiet sowie Bilder folgen in den nächsten Tagen.







6. Oktober 2009 um 17:31
klingt ja mal Hammer - ich warte auf die Bilder
6. Oktober 2009 um 21:04
Uiii - da bin ich ja mal richtig neidisch ich habe es dies jahr nicht weiter als bis ins sauerland geschafft - tolle Bilder
6. Oktober 2009 um 22:46
Hei Marco, sieht toll aus. War ein unvergessliches Weekend. Ich schwelge immer noch in Erinnerungen. Werde ich so schnell nicht vergessen. Bin sehr gespannt auf die folgenden Berichte und Bilder von Dir.
Lieber Gruss: Chregu
7. Oktober 2009 um 09:49
Na wenn das mal nicht Lust auf mehr macht!
Ich weiß wo ich nächstes Jahr Urlaub machen
Schade das keine Weiber dabei waren. Hätte gerne nen Bericht aus weiblicher Perspektive gelesen.
Das zweite Bild macht mir Angst - ist aber GEIL!
Gruß
Jenni
7. Oktober 2009 um 09:53
Hi Jenni,
einen Bericht aus weiblicher perspektive findest du hier http://camelsandchocolate.com/?p=2512 allerdings nur auf englisch.
Gruß Marco
7. Oktober 2009 um 16:43
@Marco: Und auch bei Dir findet man wunderschöne Fotos! Aber erklär mir bitte mal, wie Du die Fotomontage mit mir bergauf (!) tretend gebastelt hast.
Übrigens gut, dass ich mich bei Twitter nicht über Deine 3 Platten ausgelassen habe. Habe am Tag drauf in der Plattfußstatistik ja gut aufgeholt. xD
@Jennifer: Der Trail auf Foto 2 gehört eher zu den Harmloseren dort. Aber wie Marco schon schreibt: Man wird ins kalte Wasser geworfen, schafft diese Hammerpassagen und bekommt nicht mehr genug davon.
8. Oktober 2009 um 17:38
Das klingt nach einer wirklich guten Tour…gerade das mit der Bahn nach oben fahren hätte mir echt gut gefallen!
Nur schade das es im Pott keine vergleichbaren Downhill-Strecken gibt…
Da hat man es in den Schweizer Alpen einfacher…
9. Oktober 2009 um 21:00
Die Bilder und der Bericht machen Lust auf mehr Infos. Bin schon sehr gespannt auf deine weiteren Berichte zu Engadin.
29. März 2010 um 23:42
Das ist doch echt eine Traumkulisse oder?
Kann mir echt vorstellen das es von den Eindrücken einfach nur schön war