Die bloeden Knie “A hard Days Work” - 8h von barntrup
Sep 15

Vulkanbie Marathon 2009

Trotz starker bedenken und wenig Training seit Todtnauberg, ging es am Freitagabend in die Vulkaneifel und nach eine eher unangenehmen von wirren träumen geplagter Nacht auf nach Daun zur Startaufstellubng des Vulkanbike Marathons. ( unter anderem hatte ich geträumt den Start verpasst zu haben und bin stundenlang hinter dem Feld hergehechelt ) Ich hatte mich im Vorfeld für die 60km lange Halbmarathon Strecke mit ca 1300 hm entschieden und durfte dank Jahrgang 77 in der Klasse Senioren 1 starten, was für eine Schmarch.

Nachdem ich mich dann in einem der unzähligen Startblocks eingefunden hatte fiel um 9:30 der erste Startschuss, es sollte aber noch 40 Minuten dauern bis ich in erster Reihe an der eigentlichen Startlienie stand und der für mich nun gültige Schuss viel… nach 40 Minuten warten an diesem nicht ganz so sonnigen Morgen war ich schon ziemlich durchgefroren und der Start verlief etwas mühsam. Den anderen Fahrern schien es jedoch ähnlich zu gehen denn auf den ersten Kilometern fühlte ich mich nahezu allein, da ich eh bedenken wegen meiner Knie hatte nahm ich dann auch erst mal ein wenig Tempo raus so das ich mich an eine kleinere Gruppe hängen konnte… nach etwa 5km konnten wir dann die ersten (bzw letzten) Fahrer des vor uns gestarteten Startblocks überholen und bis zum ersten Verpflegungsstand lief es hervorragend und die großartige Stimmung an der Strecke gab zusätzliche Motivation. Ich machte nur einige Sekunden Pause, schnappte mir eine halbe Banane und fuhr auch gleich weiter, die nächsten Kilometer ging es überwiegend Bergab bevor mehrere längere Anstiege folgen sollten. Bei KM 30 also ziemlich genau zur Hälfte des Rennes ging es dann los mein rechtes Knie fing wieder an zu schmerzen, ich versuchte es erst zu ignorieren, meine Muskeln haben allerdings nicht mitgespielt und scheinbar versucht die Belastung vom Knie in den Oberschenkeln abzufangen?!?! Wie auch immer mein Rechter Oberschenkel wurde verdammt schwer und zu allem Überfluss gesellten sich nun noch tierische Kopfschmerzen dazu… am 2ten Verflegungsstand trank ich dann direkt 3 Cola, da Koffein bei mir recht gut gegen eben solche Kopfschmerzen hilft, was auch diesmal funktionierte.

Auf den letzten Kilometern lief es dann auch wieder wesentlich besser bis es am letzten und steilsten Anstieg krachte, meine Kette war abgesprungen und ich hatte sie mit viel Druck zwischen Kassette und Felge eingeklemmt. Alle versuche sie mit den Händen rauszuziehen scheiterten, nach einigen Minuten versuchte ich den Reifen auszubauen bis ich schliesslich auf dem Rückenliegen, den Reifen in der Hand mein Bike mit allerkraft mit den Beinen von mir wegdrückte bis sich die Kette endlich wieder löste, super die Aktion hatte 12 Minuten gekostet. 12 Minuten in denen wie ich nun aus der Rangliste entnehmen kann mehr als 120 Fahrer an mir vorbei fuhren, über 40 davon in meiner Wertungsklasse, aber immerhin ging es jetzt weiter und erreichte nach 3:08 das Ziel. Wodurch mich die 12 Minuten Kampf mit der Kette umsomehr ärgerten da es ansonsten mit den 3 Stunden locker geklappt hätte.

PS.: waren das wirklich 60km ??? auf meinm Tacho waren es maximal 55

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5 Antworten zu “Vulkanbike Marathon”

  1. Jennifer sagt:

    Also ich würde ja zu gerne nen Foto von der Ketten-Einklemm-Aktion sehen :D

  2. Holger sagt:

    Warst trotzdem noch ne gute viertel Stunde schneller als ich.

  3. Lauritz W. sagt:

    Ja es waren 55km - Bin die gleiche Runde gefahren und hatte 55 in meinem GPS-Logger stehen.

    War echt ein gutes Rennen! Habe aber 3h12m gebraucht…

  4. marc sagt:

    super leistung jungs

  5. ephedra weight loss sagt:

    That hill must be pretty tough to ride on!

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